"Das Alter der Kunst: Die Ablösung" (Die Staffel). Ölgemälde auf Leinwand 130 x 89 cm

 

     

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Von Ana gemachte Kommentare

Mit diesem Bild schliesse ich den ersten Zyklus von "Das Alter der Kunst" und schaffe in seinem Inhalt ein diskursiver Element von unemdlichen Variablen. Darin habe ich klassische, moderne und persönliche Konzepte umgeworfen. Jedes ausgewählte Element, jeder ausgeführte Tausch hat darin einen Zweck und sowohl eine Kritische als auch Künstlerische Lektur. Die erste von ihnen scheint klar: "Tradition und Gewerbe geben den Weg frei für den Liberalismus der Abstraktion.”

Jedoch wirft es nicht eine erbitterte Kritik auf jedwede der beiden Positionen zurück?:
“Die Schönheit, der reinste bewusste Kunstausdruck gibt den Weg frei für die impulsive Subjektivität, die Inhaltslosigkeit, die Paranoiker.”  Oder das Gegenteil:
“Die schaffenden Erstickung einiger Regeln, die jeden Ausdrucksakt globalisieren, fällt bezwungen von der Geburt individueller Leichtfertigkeit, diese irrationale Leichtfertigkeit, die ermöglicht in jedem Menschen einen Künstler zu entdecken.”

Aber das Bild will nicht in blossen geschichtlichen Abhandlungen bleiben, jede Person Kann gewisse Richtlinien herausziehen, die ihn in die nächste Zukunft führen, gleichfalls unter sich widersprüchlich:
“Die gegenwärtige Kunst muss die Erhabenheit des Ausdrucks wiedererlangen, ausser sie will vollkommen stumm und leer bleiben.” Oder
“Auf einem Pergament die Vergangenheit aufbewahren, damit der scheffende Akt seinen Horizont senken und unvorhersehbare Schöpfarten entdecken Kann.”
Und warum kein Gleichgewicht?:
“Die Zukunft der Kunst befindet sich im ausbalancieren der Gedankenauffassung, scheinbar unversöhnlich , sich entfernend vom Radikalismus oder Extremen, die den Künstler fesseln”.

Aber am Rand des Allgemeininhalts, die Auswahl von jedem Element und seine technische Ausarbeitung, verbirgt die grösste Vielfalt der Bedeutungen und wo der gebildete Zuschauer mit Freuden dieverschiedenen Köstlichkeiten, die warten von einem illustrierten Geschmack gerettet zu werden, aufnimmt:
Warum keine Landschaft von Claudio de Lorena oder Francesco Guardi? A priori erscheinen sie besser, um die Vergangenheit zu betonen. Warum werden 2 David eingeführt, einer als Schöpfer und einer als Neuschöpfung? "Die Erziehung der Maria von Medici" verbirgt irgendeinen geheimen Sarkasmus? Was bedeutet die Leere, die sich an der Östlichen Struktur des Gugenhain befindet?

Wenn der Zuschauer nicht nur auf diese genannten Fragen Antworten findet, sondern auch auf die unterlassenen, entdeckt er unerschöpfliche Drehbücher der Künstlerischen Auseinandersetzung, welche seine Erinnerung imprägniert und immer im Unterbewusstsein bleibt, verbessert seine Vision der Malerei nicht wie eine dekorative Kunst, sondern als lebendiges Wesen fähig mit uns zu sprechen, befähigt diese eigentümliche Einsamkeit zu füllen, die uns beim Betrachten eines Gemäldes befällt.

 

 

 

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